Bambini Kicker im Berliner Olympiastadion

18.04.2017 19:47

Eine Fußballlehrstunde der etwas anderen Art bekamen die Bambinis der Spg. Ruhlsdorf-Woltersdorf-Felgentreu am Sonntag den 09.04.2017. Auf dem Trainingsplan standen diesmal jedoch weder Ballübungen und Testspiel, sondern der Besuch zum Punktspiel bei Hertha BSC gegen Augsburg im Berliner Olympiastadion. Das Trainerteam Höse/Krüger wollte seinen Schützlingen nach guten Leistungen einmal etwas Besonderes bieten. Unterstützt durch die Vereine Ruhlsdorf und Woltersdorf sowie einen kleinen Eigenanteil aus der Mannschaftskasse, konnte dieser Stadionbesuch starten. Bei bestem Fußballwetter ging es für die insgesamt 30 Kinder und Eltern mit dem Auto Richtung Hauptstadt. Dort angekommen, gab es bei den Bambinis auf Grund der Größe des Stadions und der Menge der Zuschauer, große Augen. Es erübrigte sich somit auch die Frage einzelner Kinder, ob man selbst in der Halbzeitpause etwas auf dem Platz Fußball spielen könne. Diese Freiheiten gibt es bekanntlich bloß auf den Heimspielplätzen in Ruhlsdorf, Woltersdorf oder Felgentreu.
Auf besten Sitzplätzen, 4. Reihe in Höhe Mittellinie, war man den Hertha Stars ganz nah und konnte dem Aufwärmprogramm gespannt zuschauen. Als das Spiel angepfiffen wurde, legten die Herthafans der Ostkurve mit ihren Fangesängen kräftig los. Überwältigt von der Lautstärke waren selbst die Bambinis für kurze Zeit einmal sprachlos. Das legte sich jedoch schnell wieder. Angespornt durch die gute Stimmung im Stadion und dem 1:0 für Hertha BSC sangen die Kinder fleißig mit. Natürlich gehörten zum Stadionbesuch auch eine Große Limonade, eine Grillwurst und das ein oder andere Eis dazu. Beim 2:0 für Hertha klappte das jubeln dann schon wie einstudiert. Gemeinsam mit 45000 Zuschauern feierten unsere Bambinis am Ende der Spielzeit den Heimsieg der Berliner. Die Kinder verbrachten einen schönen und spannenden Nachmittag gemeinsam mit Ihrem Fußballteam und den Eltern. Vielleicht konnten sich die Bambinis sogar ein paar Tricks von den Bundeligaprofis abschauen.

Stephan Höse